Spendenkonto

Aktuelles 1-2011

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Spendenaufruf YMCA/YWCA Japan

Das verheerende Erdbeben mit einer Stärke von 9.0 auf der Richterskala und der anschliessende Tsunami vom 11. März haben weite Teile im Nordosten von Japan komplett verwüstet. Die Gebäude der lokalen YMCAs in Sendai, Tochigi und Morioka sowie des YWCA Sendai wurden ebenfalls beschädigt. Dennoch bieten diese lokalen YMCA/YWCA Organisationen Hilfe und Unter-stützung für die betroffene Zivilbevölkerung.

Die nationalen YMCA und YWCA Verbände von Japan rufen in diesem Zusammenhang zu Spenden auf, um die Hilfsaktionen zu unterstützen.

 

Die Spendenaufrufe der nationalen Komitees und Angaben zu den Spendenkonti finden Sie unter den folgenden Links (in Englisch):

Spenden via YMCA World Alliance

Spenden via World YWCA

 

Zerstörung von Olivenbäumen in Palästina geht weiter

Am Dienstag, dem 22. Februar 2011, zerstörte die Israelische Armee erneut die Olivenbäume eines palästinensischen Bauern. Auf seinem Land in Jaba'a, in der Nähe von Bethlehem, wurden insgesamt 150 Bäume zerstört. Izzat Abu Latifa, der die Bäume während 40 Jahren mit Hilfe seiner Kinder und Enkelkinder gepflanzt und kultiviert hatte, ist verzweifelt. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht der Joint Advocacy Initiative (JAI) zu diesem Vorfall (in Englisch). 

Horyzon unterstützt die JAI des YMCA und des YWCA Palästina ebenso wie die Olivenbaumkampagne. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt oder unterstützen Sie die palästinensischen Bauern direkt durch das Sponsoring eines Olivenbaumes.

2011 als „Europäisches Freiwilligenjahr“ ausgerufen

Das Jahr 2011 steht neu ganz unter dem Motto der „Freiwilligenarbeit“. In ganz Europa gilt es, den tausenden von freiwilligen Helferinnen und Helfern ein grosses Danke auszusprechen, denn ohne sie wäre vieles in unserer heutigen Gesellschaft nicht möglich. Sportveranstaltungen wie die 2-Stunden-Läufe von Horyzon könnten ohne freiwillige Helfer nicht überleben, Suppenküchen müssten ihre Türen schliessen, Vereine würden zu Grunde gehen. In der Schweiz sind 3'000'000 Menschen freiwillig engagiert. Das sind 40% der Bevölkerung. Im Durchschnitt werden 700'000'000 freiwillige Arbeitsstunden im Jahr geleistet. Zum Vergleich, im europäischen Raum engagieren sich nur 20% der Bevölkerung. Betrachtet man die Vorjahre, ist aber ein Rückgang der Freiwilligenarbeit zu verzeichnen. Deshalb wird das Jahr 2011 auch genutzt, um mit verschiedenen Aktionen und Kampagnen die Menschen zu freiwilligem Engagement zu motivieren. Die eigens eingerichtete Website www.freiwilligenjahr2011.ch koordiniert und informiert über Aktionen und Kampagnen, die in der Schweiz stattfinden. Auf Facebook können schweizerische und europäische Aktivitäten live mitverfolgt werden. Detaillierte Infos zu europäischen Aktivitäten gibt es auf www.eyv2011.eu.

Horyzon sagt "Danke"

Seit vielen Jahren melden sich immer wieder Freiwillige, die sich in den weltweiten Partnerprojekten von Horyzon engagieren möchten. Sie leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag zum zwischenmenschlichen Dialog und zur Völkerverständigung, sondern sind vor Ort eine grosse Hilfe bei allen anfallenden Arbeiten. Sei es als Lehrer, Gruppenleiter, Sporttrainer, in der Verwaltung oder beim Pflanzen von Olivenbäumen, die Horyzon-Volontäre werden in den Projekten stets herzlich aufgenommen und ihre Arbeit wird hoch geschätzt. Zurück in der Schweiz erzählen sie von ihren reichen Erfahrungen und Eindrücken und von den Lebensumständen der Millionen von Kindern und Jugendlichen in den Projektländern. Sie sind Vermittler zwischen Welten, sie sind Überbringer der Hoffnung, sie sind Botschafter der Einen Welt. Horyzon bedankt sich herzlich bei den Volontären für ihren Einsatz, ihr unermüdliches Engagement und für die unschätzbare Hilfe. Weitere Informationen zu Volontär-Einsätzen finden Sie auf unserer Website.

Valentin, ein Volontär in Kolumbien, erzählt vom Kampf der Jugendlichen für eine gewaltfreie Zukunft

In den vier Monaten, in denen ich in den Projekten in Kolumbien mitarbeitete, erhielt ich einen breiten Einblick in diese reiche Kultur, ins tägliche Leben und in die Probleme einer zerrissenen Gesellschaft. Der Alltag im Land des Kaffees, des Salsatanzes und der reichsten Biodiversität der Welt wird geprägt durch Armut, soziale Ungleichheit, und 50 Jahre bewaffneten Konflikt. Mithilfe des YMCA hat die Jugend von Kolumbien die Chance, Alternativen zur Gewalt zu entdecken und neue Perspektiven, Visionen und Ideale zu entwickeln. Nach einigen Monaten im Projekt kann ich auch besser einschätzen, wie tiefgehend die positiven Veränderungen sind, die das Projekt bei den Jugendlichen auslöst. Die Auswirkungen der Programme des YMCA gehen weit über den Kreis der Direktbegünstigten hinaus. Sie erreichen dank den Kindern, Jugendlichen und deren Familien, freiwilligen Mitarbeitern und dem dichten institutionellen Netz des YMCA einen beachtlichen Teil der Bevölkerung. Am meisten beeindruckt mich die unerschöpfliche Energie der Angestellten des YMCA. Sie bringen Kolumbien Tag für Tag dem langersehnten Frieden ein Stück näher. Mein Volontariat war für mich eine tolle und intensive Erfahrung. Wer also selber erfahren möchte, was es bedeutet Frieden zu konstruieren, dem kann ich ein Volontariat beim YMCA Kolumbien herzlich empfehlen.

Journey for Justice 2011

Die Joint Advocacy Initiative (JAI) des YWCA of Palestine und des YMCA of East Jerusalem organisiert jedes Jahr einen "Journey for Justice". Während einer Woche haben Jugendliche aus aller Welt die Möglichkeit, junge Palästinenser und Palästinenserinnen in ihrem Alltag zu begleiten und die Auswirkungen der Besatzung mitzuerleben. Wie jedes Jahr stehen erneut verschiedene spannende Aktivitäten auf dem Programm: Spannende Begegnungen mit Jugendlichen, Studenten, Bauern, religiösen Führern, Siedlern etc.; Präsentationen zu Themen der Besatzung und des palästinensischen Alltags von israelischen, palästinensischen und internationalen Organisationen; Übernachtung bei palästinensischen Gastfamilien; gemeinsames Passieren von Checkpoints; Besuch eines lokalen Work Camps mit Jugendlichen aus ganz Palästina; Besichtigungen der Altstädte von Hebron, Bethlehem und Jerusalem sowie ein Ausflug zum Toten Meer… und vieles anderes mehr! Die Teilnahmegebühren von 450 Euro beinhalten alle Übernachtungen, Essen, Transporte und Besuche in Palästina. Der Flug nach Tel Aviv geht ebenfalls zulasten der Teilnehmenden. Ein detailliertes Programm, die Voraussetzungen für eine Teilnahme, Impressionen vom letztjährigen Journey for Justice und ein Anmeldeformular sind auf www.jai-pal.org zu finden. Auch die Geschäftsstelle von Horyzon erteilt gerne weitere Auskünfte: 062 296 62 68 oder info@horyzon.ch.

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