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15.02.2018

Angespannte Situation in Kolumbien

Die Regierung in Kolumbien hat die Friedensgespräche mit der Guerillaorganisation ELN vorerst abgebrochen.

 

Nachdem die Rebellen eine Reihe von Anschlägen verübt haben, hat die Generalstaatsanwaltschaft am Montag, 12.02.2018, 27 Anführer der ELN zur Fahndung ausgeschrieben. Den Guerilleros, darunter Rebellenkommandeur Nicolás Rodríguez Bautista alias «Gabino», wird Rebellion, Mord und die Zwangsrekrutierung von Minderjährigen vorgeworfen. Ende Januar hatte die Regierung die Verhandlungen mit der ELN auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem die Rebellen eine Reihe von Bombenanschlägen auf Polizeiwachen verübt hatten, bei denen es Tote und Verletzte gab. Am Wochenende startete die Guerillagruppe eine Offensive und sprengte Brücken, Mautstationen und Strassen. Die Operation sollte zunächst bis Dienstag dauern. Die neuen Attacken sind ein schwerer Rückschlag für den Friedensprozess in dem südamerikanischen Land. «Die Gespräche wiederaufzunehmen, wird sehr schwierig», sagte Kolumbiens Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos.

 

Quelle: nzz.ch (aufgerufen am 14.02.2018) / Bild: eln-voces.com (aufgerufen am 14.02.2018)

 

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