Wer ist Horyzon?
Horyzon ist die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche.
Sie wurde 1969 gegründet und hat ihren Sitz in Olten SO.
Horyzon ist Teil der internationalen YMCA/YWCA (Young Men/Women Christian Association oedr Christlicher Verein junger Menschen/Cevi).
Seit 15 Jahren arbeiten Horyzon und seine Partner in einem weltweiten interdisziplinären Netzwerk von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. Dies betrifft insbesondere Hilfswerke in der Schweiz und die Donor-Coordination.
Seit 1996 war Horyzon als eigenständiger Verein konstituiert; seit 1.1.2009 ist Horyzon eine Stiftung, die keine kommerziellen Ziele verfolgt, keinen Gewinn erstrebt und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen des Bundes und des Kantons arbeitet.
Was tut Horyzon?
2009 arbeitet Horyzon mit einem Budget von 1,4 Mio. CHF in 14 Programmen/Projekten in nationalen und lokalen YMCA/YWCA Projekten in Lateinamerika, Asien und Osteuropa.
Horyzon setzt sich ein für eine Verbesserung der Lebenssituation von Jugendlichen und für eine Bildung im lebenspraktischen Bereich.
Die Projektarbeit investiert hauptsächlich in die Berufsbildung, in die Gesundheitserziehung und unterstützt Jugendliche darin, für ihre Rechte einzustehen.
Wie arbeitet Horyzon?
Horyzon hat den Vorteil, in Programmen und Projekten mit nationalen und lokalen Partnern zusammenarbeiten zu können, welche seit Generationen in den Zielländern leben und die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung kennen.
Horyzon stellt sich den Herausforderungen nach steigender Professionalität in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) durch klare Fokussierung des Engagements und bindet kompetente Freiwillige in diese Prozesse ein.
Vor diesem Hintergrund agiert Horyzon mit professionellen Führungskräften flexibel und proaktiv bei Entwicklungen des Umfelds. Fachwissen und Erfahrungen in internationaler Jugendarbeit bzw. Entwicklungszusammenarbeit machen Horyzon zu einem anerkannten und verlässlichen Partner.
Wo arbeitet Horyzon?
Horyzon engagiert sich zurzeit in Ecuador, Kolumbien, Palästina, Bangladesch, Armenien, auf dem Balkan und weltweit in den Projekten des World-YWCA.
In der Schweiz weckt Horyzon das Interesse für die Nord-Südthematik durch Sensibilisierungsarbeit und ermöglicht interkulturelle Begegnungen zwischen jungen Menschen.
Wieviel Geld fliesst in die Projekte?
2009 arbeitete Horyzon mit einem Budget von 1,4 Millionen Franken in 14 Projekten. Langfristig ist der Ausbau des Budgets auf zwei Millionen Franken geplant.
Woher kommt das Geld?
35% der Einnahmen erhält Horyzon in Zusammenarbeit mit Brot für alle von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes.
Kantone, Gemeinden, Privatspenden, Kirchgemeinden und die von Horyzon organisierten 2-Stunden-Läufe bringen weitere Spenden ein.
Wie garantiert Horyzon, dass die Spenden auch da ankommen, wo sie sollen?
2005 bis 2007 hat Horyzon ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, ist damit schlank organisiert und effizient, was einen sorgfältigen, transparenten Umgang mit den Spendengeldern garantiert. 2008 erhielt die Stiftung die Zertifizierung ISO 9001-2000 sowie das NPO-Label für Management Excellence Fribourg.
Horyzon ist Träger des ZEWO-Gütesiegels, eine weitere Garantie für sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern. Zur internationalen Vergleichbarkeit und Transparenz wurde die Rechnungslegung 2005 den Anforderungen von GAAP FER 21 angepasst.
Horyzon begleitet die Projektpartner mit professionellem Monitoring, Reporting, Controlling und Evaluationen.

