Kolumbien: Paza la Paz - Ein Schritt zum Frieden

Bildung für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Jugendliche in Armenquartieren Kolumbiens. Mit dem Horyzon Programm unterstützt YMCA Kolumbien die Jugendlichen in der Entwicklung von gesunden, selbstbestimmten und friedlichen Lebensperspektiven.

Hintergrund und Programmumfeld

Die kolumbianische Bevölkerung leidet noch immer unter dem mehr als 50-jährigen Konflikt zwischen Regierung, Paramilitärs, Guerillas und kriminellen Organisationen. Offiziellen Angaben zufolge wurden etwa 220'000 Menschen getötet und weitere 6 Millionen Menschen wurden zur Flucht gezwungen. Die Vertriebenen sammeln sich rund um die grossen Städte in Armenvierteln, wo besonders den Jugendlichen jede Perspektive fehlt. Armut, mangelnde Arbeits- und Ausbildungsplätze, Kriminalität, schlechte Gesundheitsbedingungen und Ausschluss aus politischen Prozessen führen dazu, dass junge Menschen sich bewaffneten Gruppierungen anschliessen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen ist YMCA Kolumbien mit dem Horyzon-Programm in diesen Slums aktiv.

Trotz des bereits 2016 unterzeichneten Friedensvertrages zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC Guerilla hat sich die Lage für grosse Teile der Bevölkerung nicht verbessert. Die Regierung und die Armee sind bis jetzt nicht in der Lage, das durch die Demobilisierung entstandene Vakuum zu füllen. Entsprechend kämpfen nun diverse kriminelle Gruppierungen um die Vorherrschaft. Dies hat dazu geführt, dass in einigen Regionen die Fälle von Mord und gewaltsamen Vertreibungen wieder zunehmen. Vor allem Menschenrechtsaktivisten und Leiter/-innen von sozialen Gruppen sind bedroht.
Die jüngsten Entwicklungen in Kolumbien stellen sowohl eine Gelegenheit als auch eine erhöhte Notwendigkeit für das Programm dar. Den mehrheitlich jungen Ex-Guerilleros muss ein alternativer Lebensentwurf bereitgestellt werden. Ansonsten besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie selbständig kriminelle Gruppierungen gründen, wie das bei der Auflösung anderer bewaffneter Gruppen geschah.

Zielgruppen

Jährlich sind rund 1'500 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 28 Jahren aus den ärmsten sozialen Schichten direkt vom Programm begünstigt. Davon werden jährlich ca. 180 zu Jugendleiter*Innen ausgebildet, welche ihr Wissen an insgesamt 75 eigene Gruppen weitergeben. YMCA Kolumbien arbeitet mit einem Netzwerk von 75 Institutionen zusammen (NGOs und Regierungsorganisationen), welche in den Bereichen Frieden, Partizipation und Einkommensbeschaffung tätig sind. Jährlich werden 10'000 Personen mit den Aktivitäten erreicht.

Ziele

Das Programm richtet sich an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Jugendliche in Armenquartieren Kolumbiens. Es soll verhindern, dass die Jugendlichen sich bewaffneten Gruppierungen anschliessen oder von ihnen zwangsrekrutiert werden. Es stärkt ihre Kompetenzen, damit sie sich zu Friedensförder*Innen entwickeln können.

Aktivitäten & Wirkung

Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung

Aktivitäten
  • Durchführen von Ausbildungen zu den Themen friedliches Zusammen-leben, Konfliktlösung und Geschlechtergerechtigkeit.
  • Durchführen von Ausbildungen zu Mediator*innen und Jugendlei-ter*innen.
Wirkung

Die Jugendlichen agieren als Mediatorinnen und Mediatoren in Konfliktsituationen und bieten friedliche Lösungen in ihren Familien und ihrem Umfeld an.

Jugendorganisation und -partizipation in der Zivilgesellschaft

Aktivitäten
  • Durchführen von Ausbildungen zu Jugendorganisation und –partizipation in der Zivilgesellschaft.
  • Teilnahme an institutionellen Netzwerken und Arbeitsgruppen zu rele-vanten Jugendthemen (öffentliche Politik, Naturschutz, Rechte von Min-derheiten).
  • Identifikation von Ämtern für Jugendliche in Räten, zivilgesellschaftlichen Organisationen etc.
Wirkung

Die Jugendlichen nehmen eine aktive Rolle in der Zivilgesellschaft wahr und profitieren voll von ihren Bürgerrechten.

Unternehmertum

Aktivitäten
  • Durchführen von unternehmerischen Ausbildungen zu Themen wie Marktanalysen, Finanzmanagement, Businesspläne und Budgets erstel-len.
  • Auswahl und Betreuung von unternehmerischen Initiativen und Ge-schäftsideen von Jugendlichen oder Jugendgruppen sowie Vergabe von Startkapital.
Wirkung

Die Jugendlichen bauen ihre unternehmerischen Fähigkeiten aus und erwirt-schaften einen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt.

Förderung von Lebenskompetenzen (Life Skills)

Aktivitäten
  • Aufbau von Lebenskompetenzen (Life Skills)
  • Durchführen von Ausbildungen zu den Themen persönliche Lebensstile, soziale Beziehungen und Aktionen zur Transformation des sozialen Um-felds.
Wirkung

Die Jugendlichen stärken ihre Lebenskompetenzen, um besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen zu können und zum Aufbau gerechterer, fürsorglicherer und inklusiverer Gesellschaften beizutragen.

Resultate 2021

Psychosoziale Kompetenzen (Life Skills)
  • 1’443 Jugendliche schlossen das Modul Psychosoziale Kompetenzen ab.
  • 84% der Jugendlichen gaben am Ende des Projekts an, dass sie Kompe-tenzen erworben hatten, welche ihnen helfen, die täglichen Herausfor-derungen des Lebens besser zu bewältigen.
  • 74% der Jugendlichen gaben an, dass sie durch das Projekt persönliche und soziale Fähigkeiten entwickelt hatten, um an der Lösung sozialer Probleme mitzuwirken.
  • 75% der Jugendlichen sind der Meinung, dass sich ihre Lebensqualität dank des Projekts verbesserte.
Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung
  • 948 Jugendliche schlossen das Modul Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung ab.
  • 323 Jugendliche zeichneten sich durch besonderes Engagement aus und wurden zu Friedensförder*innen ausgebildet.
  • Die Jugendlichen führten 40 Friedensinitiativen in ihren Gemeinden durch zu Themen wie Gewaltprävention, psychische Gesundheit, Prävention von Jugendschwangerschaften und Gedenken der Opfer des bewaffneten Konflikts. Durch die Initiativen wurden 3'279 Personen erreicht.
  • 90% der Jugendlichen gaben an, dass die von ihnen durchgeführten Friedensinitiativen zu einer Verbesserung der Friedenssituation in ihren Gemeinden geführt hat.
Jugendorganisation- und Partizipation der Zivilgesellschaft
  • 201 Jugendliche schlossen das Modul Jugendorganisation- und Partizipation ab.
  • 159 Jugendliche zeichneten sich durch besonderes Engagement aus und wurden zu zivilgesellschaftlichen Aktivist*innen ausgebildet.
  • Die Jugendlichen führten 18 Kampagnen in ihren Gemeinden durch in welchen sie ihre Rechte einforderten und erreichten damit 2'246 Personen.
  • 43% der Jugendlichen gaben am Ende des Projektes an, dass sie sich in den vergangenen 3 Monaten regelmässig in soziopolitischen Prozessen engagiert haben.
  • Zahlreiche Jugendliche besetzen Sitze in lokalen Jugendausschüssen, runden Tischen für Jugendliche, Jugendräten oder kommunalen Jugendplattformen.
Unternehmertum
  • 159 Jugendliche zeichneten sich durch besonderes Engagement aus und wurden zu Leadern im sozialen Unternehmertum ausgebildet.
  • 29 Businessideen wurden mit Startkapital unterstützt.
  • 121 Jugendliche haben durch das Projekt Zugang zu einer technischen Ausbildung, zur Universität oder zu einer Arbeitsstelle erhalten.
  • 84% der Jugendlichen gaben an, dass die im Projekt erlangten Kompetenzen zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ihrer Familie oder Gemeinde geführt haben.

Resultate 2020

Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung
  • 1'115 Jugendliche (58% Frauen) aus den sieben Städten des Programms schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich „Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung“ ab. Sie kennen nun Wege um Konflikte ohne Gewalt zu lösen und treten in konfliktiven Situationen als Mediatorinnen und Mediatoren auf.
  • 225 Jugendliche (62% Frauen) wurden zu Jugendleiterinnen und -leitern ausgebildet. Sie initiierten mit ihren Gruppen in den Quartieren selbständig 30 Projekte und Aktivitäten zur Förderung des Friedens und der Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.
  • 631 Jugendliche haben an diesen Aktivitäten teilgenommen.
  • 424 Eltern nahmen an digitalen Familientreffen teil, wobei das Projekt vorgestellt wurde und die emotionalen und kommunikativen Bindungen zwischen den Jugendlichen und ihren Eltern gestärkt wurden.
Jugendorganisation- und Partizipation in der Zivilgesellschaft
  • 819 Jugendliche (57% Frauen) schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich Jugendorganisation und -partizipation ab. Sie kennen nun ihre Rechte und Pflichten sowie die demokratischen Mechanismen. Zudem sind sie geschult in Teamwork, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Gruppenleitung, etc. Diese Fähigkeiten ermöglichen ihnen das aktive Teilnehmen in der Zivilgesellschaft und in dafür vorgesehenen Institutionen wie Jugend- oder Quartierräte.
  • 124 Jugendliche engagierten sich 2020 in 31 verschiedenen öffentlichen Gremien, wie Quartierräte, Jugendräte, Frauengruppen, Schulgremien, Diskussionsplattformen, etc.
  • Die Jugendlichen erarbeiteten 16 lokale Initiativen zu Jugendthemen und konnten 12 solche Initiativen vor politischen Entscheidungsträgern vorstellen.

Einkommensbeschaffung
  • 1‘090 Jugendliche absolvierten erfolgreich die Ausbildung im Bereich Einkommensbeschaffung (20 Stunden).
  • 43 Projekte zur Einkommensbeschaffung wurden ins Leben gerufen. Davon erhielten 33 dieser Kleinunternehmen eine kleine Anschubfinanzierung.

Resultate 2019

Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung
  • 1'571 Jugendliche (51% Frauen) aus den sieben Städten des Programms schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich „Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung“ ab. Durch die Ausbildung stärkten die Jugendlichen ihre Kompetenzen als Mediator*innen in Konfliktsituationen und übten diese Rolle während insgesamt 22 Friedensaktionen in ihren Gemeinschaften aus. Die Aktionen umfassten Aktivitäten zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit, das Kreieren von Begegnungsorten und Friedenszonen, der Schutz von Personen der LGBT Community und das Schützen der Natur. Dank diesen Aktionen wurden insgesamt 3‘679 Menschen erreicht, welche nun von einem friedlicheren Umfeld profitieren können.
  • 76% der ausgebildeten Jugendlichen zeigten nach Abschluss der Ausbildung positive Veränderungen in ihrem Verhalten als Friedensförder*innen und in den relevanten Sozialkompetenzen.
  • 349 Jugendliche (55% Frauen) wurden zu Jugendleiterinnen und -leitern ausgebildet.
  • Die Inhalte der Ausbildung wurden angepasst und es wurde ein stärkerer Fokus darauf gesetzt, wie die Jugendlichen mit der zunehmenden Gewalt in ihren Gemeinden umgehen sollen und wie damit verbundene Risiken mitigiert werden können. Zudem wurden den jungen Frauen Ratschläge gegeben, wie sie sich vor geschlechtsspezifischer Gewalt schützen können.
  • Zum ersten Mal fand ein nationales Treffen von 35 besonders talentierten Jugendleiter*innen aus dem gesamten Projekt statt. Während 5 Tagen tauschten die Jugendlichen Ideen und Erfahrungen zum Thema Friedensförderung aus und gründeten ein nationales Paza la Paz Jugendnetzwerk.
Jugendorganisation und -partizipation in der Zivilgesellschaft
  • 1'541 Jugendliche schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich Jugendorganisation und -partizipation ab. Sie kennen nun ihre Rechte und Pflichten sowie die demokratischen Mechanismen. Zudem sind sie geschult worden in sozialen Kompetenzen wie Teamwork, Kommunikation, Entscheidungsfindung und Gruppenleitung. Diese Fähigkeiten ermöglichen ihnen das aktive Teilnehmen in der Zivilgesellschaft und in dafür vorgesehenen Institutionen wie Jugend- oder Quartierräten.
  • Nach Abschluss der Ausbildung fühlen sich 61% der jungen Frauen und 60% der jungen Männer gestärkt in ihren Fähigkeiten als Friedensaktivist*innen. Dies ist ein enormer Fortschritt im Vergleich zum vorherigen Jahr wo nur 19% der Frauen und 46% der Männer eine Stärkung ihrer Fähigkeiten feststellten.
  • 490 Jugendliche engagierten sich in insgesamt 27 öffentlichen Gremien wie beispielsweise lokale Jugendkomitees, Naturschutzgruppen, Frauengruppen und Schülerräte.
Einkommensbeschaffung
  • 1'526 Jugendliche absolvierten erfolgreich die Ausbildung im Bereich Einkommensbeschaffung (20 Stunden) und eigneten sich Kompetenzen in den Bereichen Führung, Teamarbeit, Durchsetzungsfähigkeit und Lebensprojektion an. 65% der ausgebildeten Jugendlichen konnten dank der Ausbildung ihr unternehmerisches Profil signifikant stärken.
  • 534 Jugendliche besuchten die weiterführenden Schulungen zu spezifischen Themen wie z.B. Finanzmanagement, die von externen Einrichtungen durchgeführt wurden.
  • 24 Projekte zur Einkommensbeschaffung, wie beispielsweise ein Barbier Salon oder die Produktion von Erfrischungsgetränken, wurden ins Leben gerufen. Diese Kleinunternehmen erhielten kleine Anschubfinanzierungen im Umfang von je rund 170.- CHF. Somit konnten 207 Jugendliche (107 Frauen und 100 Männer) ihre ökonomische Eigenständigkeit verbessern.
Institutionelle Stärkung der Partnerorganisation
  • Die 7 lokalen Programmverantwortlichen sowie einige weitere Projektmitarbeiter*innen absolvierten einen Workshop zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals) mit besonderem Fokus auf das Thema inklusive, friedliche und gerechte Gesellschaften.
  • YMCA Kolumbien veranstaltete eine internationale Konferenz zum Thema „Bildung für soziale Transformation“ mit Experten aus Kolumbien, den USA, Kanada und Peru.

Resultate 2018

Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung
  • 1'596 Jugendliche aus den sieben Städten des Programms schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich „Friedliches Zusammenleben und Konfliktlösung“ ab. Sie kennen nun Wege um Konflikte ohne Gewalt zu lösen und treten in gefährlichen Situationen als Mediatorinnen und Mediatoren auf.
  • Die Inhalte des Moduls wurden angepasst und enthalten neu Ausbildungsblöcke zu Themen wie Gewalt gegen Frauen, Postkonflikt, Friedensabkommen sowie Vergebung und Versöhnung.
  • 223 Jugendliche (59% Frauen) wurden zu Jugendleiterinnen und -leitern ausgebildet. Sie initiierten mit ihren Gruppen in den Quartieren selbständig 73 Projekte und Aktivitäten, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und um Lösungen aufzuzeigen.
  • 4'310 Menschen haben an diesen Aktivitäten, die von den Jugendlichen organisiert wurden, teilgenommen.
Jugendorganisation und -partizipation in der Zivilgesellschaft
  • 1'476 Jugendliche schlossen die Ausbildung (30 Stunden) im Bereich Jugendorganisation und -partizipation ab. Sie kennen nun ihre Rechte und Pflichten sowie die demokratischen Mechanismen. Zudem sind sie geschult in Teamwork, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Gruppenleitung, etc. Diese Fähigkeiten ermöglichen ihnen das aktive Teilnehmen in der Zivilgesellschaft und in dafür vorgesehenen Institutionen wie Jugend- oder Quartierräte.
  • 131 Jugendliche (davon 66 weiblich) wurden 2018 in öffentliche Gremien, wie Quartierräte, Jugendräte etc. gewählt.
Einkommensbeschaffung
  • 1'545 Jugendliche absolvierten erfolgreich die Ausbildung im Bereich Einkommensbeschaffung (20 Stunden).
  • 314 Jugendliche besuchten die weiterführenden Schulungen zu spezifischen Themen wie z.B. Finanzmanagement, die von externen Einrichtungen durchgeführt wurden.
  • 25 Projekte zur Einkommensbeschaffung, wie kleine Lebensmittelläden oder eine Quartierbibliothek wurden ins Leben gerufen. Diese Kleinunternehmen erhielten kleine Anschubfinanzierungen im Umfang von je rund 170.- CHF.
Institutionelle Stärkung der Partnerorganisation
  • Die 7 lokalen Programmverantwortlichen sowie die Sozialarbeiter/-innen absolvierten eine Weiterbildung zu „theory of change“.
  • YMCA Kolumbien verstärkte die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Netzwerken und arbeitete mit insgesamt 87 Organisationen (darunter auch Regierungsorganisationen) zusammen.

Standorte

Erfahrungsberichte

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Auf einen Blick

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Fakten zum Programm

Bezeichnung: Paza la Paz - Ein Schritt zum Frieden
Partnerorganisation: Federación Colombiana de ACJs-YMCA
Standort: Armero-Guayabal / Bogotá / Bucaramanga / Cali / Medellín / Pereira / Quindío
Ziel: Jugendliche entwickeln sich zu gesunden, selbstbestimmten und aktiven Erwachsenen, welche ihre Gesellschaft positiv verändern.
Zielgruppe: 1‘530 Jugendliche und junge Frauen und Männer zwischen 14 und 28 Jahren
Mittelbedarf 2022: CHF 378'000
Dauer: 2021-2024, Programmphase VI
Verantwortlich: Isabelle Aebersold, isabelle.aebersold at horyzon.ch

Fakten über Kolumbien

Hauptstadt: Bogotá, D.C.
Einwohner: 50,88 Mio
Human Development Index: 0,767 (Rang 83.)
Lebenserwartung: 77,3 Jahre
Medianalter: 31,3 Jahre
Jugendarbeitslosigkeit (15-24 Jahre): 19%

Quelle: Human Development Report