Protecting human rights of women and girls

...ist die Vision von YWCA Südsudan und wird im Horyzon-Programm "My Body, My Right, My Future" umgesetzt. 

Foto: Nyokabi Kahura, fairpicture

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Paza la Paz

ist ein spanisches Wortspiel aus "ein Schritt zum Frieden". Mit der Ausbildung und Förderung von Jugendlichen macht Horyzon in Kolumbien genau das.

 

Foto: YMCA Risaralda, Luis Felipe Montoya Varela

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Ce ave'm chanjman an komanse

ist kreolisch, bedeutet "die Veränderung beginnt mit mir" und ist, was Horyzon den Mädchen und jungen Frauen in Haiti bietet. 

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شفى أمل

ist arabisch, bedeutet "Die Hoffnung zurück bringen" und das macht die Partnerorganisation von Horyzon in den palästinensischen Gebieten für Jugendliche mit Behinderungen und Traumata.

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Über Horyzon

Horyzon, die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche, wurde 1969 als Kommission des Cevi Schweiz gegründet. Heute ist Horyzon eine eigenständige Stiftung, die für ihre Gemeinnützigkeit von der ZEWO anerkannt ist.

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Projekte & Partner

Horyzon arbeitet mit Partnerorganisationen aus dem Netz der weltweit über 200 nationalen YWCA- und YMCA-Verbände zusammen, deren Profil, Philosophie und Konzeption der sozialen Programme in hohem Grad mit denen von Horyzon übereinstimmen.

Projekte

Themen

Horyzon konzentriert seine Arbeit thematisch auf den Bereich Bildung im Sinn einer non-formalen Vermittlung von Wissen, Kompetenzen und Fertigkeiten. Horyzon hat drei Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarktfähigkeit, Gesundheitsförderung und gesellschaftspolitische Bildung.

Themen
  • SO können Sie helfen

  • Spenden

    Ihre Spenden werden direkt in Projekte unserer Partnerorganisationen investiert. Horyzon ist einer kostengünstigen und effizienten Arbeitsweise verpflichtet. Wir sind Träger des ZEWO Gütesiegels und ISO 9001 zertifiziert. Zu den Donatoren gehören DEZA, Brot für Alle, Kantone, Gemeinden, Firmen, Stiftungen, Kirchgemeinden und Privatpersonen. Spenden an Horyzon können von den Steuern abgezogen werden. → Spendenmöglichkeiten

    2010 Education Pay School Dhaka 1.xnbak
  • Laufen für eine gerechtere Welt

    Mitte der 80er Jahre brachte Horyzon das Konzept des 2-Stunden-Laufs von den USA in die Schweiz. Jährlich finden rund 3 Sponsorenläufe statt, bei welchen der Ertrag jeweils einem unserer Projekte zugute kommt. → Sponsorenläufe

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  • Volontariat

    Horyzon bietet Volontäreinsätze bei den Projektpartnern an. Du arbeitest und lebst bei einem ausländischen YMCA oder YWCA und erhältst so einen intensiven Einblick in Kultur, Lebensweise und in die Projektarbeit. Ein Volontäreinsatz ist eine einzigartige Chance und eine grosse Herausforderung. → Einsätze weltweit

    080430 Bangladesch Voluntairs 001 Esther Kohli

Cristelle aus Haiti

Cristelle ist 21 Jahre alt. Sie lebt in einem Armenviertel in der Nähe des YWCA-Zentrums und besucht seit 8 Jahren das Horyzon-Programm des YWCA Haiti. Davor hatte sie das Gefühl, überhaupt nicht zu existieren und glaubte, sie sei wertlos, weil sie ein Mädchen ist. Erst im YWCA Haiti hat sie verstanden, dass auch sie Rechte hat. In den Workshops zum Thema Selbstwertgefühl lernte sie, an sich zu glauben und dass sie auch als Mädchen alles erreichen kann.

Dank der Nachhilfe ist Cristelle auch eine bessere Schülerin geworden. Früher wurde sie gehänselt, weil sie oft in der Schule fehlte. Heute ist sie viel selbstbewusster, kann für sich selbst einstehen und hat ein großes Ziel: Sie will Büroinformatikerin werden und lernt gerade für das letzte Jahr der Sekundarschule. Sie wünscht sich, dass es mehr Zentren wie das des YWCA Haiti gibt, damit noch mehr Mädchen die gleiche positive Veränderung erleben können wie sie.

Unser Projekt in Haiti
Cristelle

Andres und Jeison - die Bäcker aus Guayabal

Andres (19) und Jeison (16) sind seit mehreren Jahren Mitglied bei YMCA in Guayabal, ein ländliches Dorf in Kolumbien ohne Perspektiven und Arbeitsplätze für Jugendliche. YMCA Guayabal versucht genau dieses Problem zu beheben und unterstützt Jugendliche unter anderem bei der Herstellung sowie dem Verkauf von selbst gemachten Lebensmitteln, wie beispielsweise Teigtaschen. Die beiden Jugendlichen absolvierten dazu bereits zwei Ausbildungskurse.

Sie kommen nun jeweils am Samstagmorgen ins Zentrum und backen Teigtaschen. Mit dem Erlös können sie sich unter anderem Schulmaterial kaufen, das sie dringend benötigen, um das Gymnasium abschliessen zu können. Andres konnte sich zudem vor kurzem für einen Gastronomie-Lehrgang an der örtlichen Berufsschule anmelden, wo er seine Kenntnisse weiter vertiefen kann. Dieser Lehrgang wird von der kolumbianischen Regierung durchgeführt und auch finanziert. Die Zahl der Teilnehmenden in diesen Lehrgängen ist stark limitiert und Andres kann nur teilnehmen, weil er bereits praktische Kenntnisse im YMCA-Kurs erwerben konnte.

Unser Projekt in Kolumbien
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Nabaa aus Palästina

Nabaa ist 20 Jahre alt, lebt in Bethlehem und studiert Internationale Menschenrechte und internationales Recht am Al Quds Bard College. Nabaa war Teilnehmerin an der Journey for Justice 2019, einer Aktivität der Joint Advocacy Initiative. Während der Journey for Justice besuchen palästinensische und ausländische Studenten gemeinsam bestimmte Orte in Palästina, welche die schwierigen Lebensbedingungen der Palästinenser unter der Besatzung aufzeigen. Zum Beispiel führte Nabaa eine Gruppe norwegischer und dänischer Studenten durch einen israelischen Militärkontrollpunkt, den sie täglich passieren müssen, um zu ihrer Universität zu gelangen.

Oft wird Nabaa an diesem Kontrollpunkt angehalten und kommt deshalb zu spät zum Unterricht. Für Nabaa ist die Teilnahme an den Aktivitäten der Joint Advocacy Initiative eine Chance zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Sie schätzt vor allem den Austausch mit den internationalen Studierenden und die Möglichkeit, wichtige Aufklärungsarbeit auf der Basis ihres eigenen Wissens und ihrer Erfahrungen zu leisten

Unser Projekt in Palästina
191125 Nabaa Life story

Jenty Sepura Gordon aus Yambio

«Ich lebe zusammen mit meiner Schwester, die Eltern sind gestorben. Insgesamt habe ich 2 Schwestern und 7 Brüder. Ich weiss jedoch nicht viel über einen Teil meiner Familie. Was ich aber dank den Aktivitäten des YWCA Yambio weiss, ist wie man verhütet und wie die menschliche Fortpflanzung biologisch gesehen abläuft. Dies wird mir in Zukunft dabei helfen eine verantwortungsvolle erwachsene Frau zu sein und Sorge zu tragen zu meiner Gesundheit. Ich selbst gebar bereits mit 17 Jahren mein Kind und dachte bereits an ein zweites Kind. Doch ich stoppte und möchte mich jetzt auf die Bildung fokussieren.

Das Projekt My Body My Right My Future verändert die Wahrnehmung, die Aktivitäten an denen ich teilnehme sind ermutigend und immer wenn ein Mann auf mich zukommt geht mir durch den Kopf "My Body, My Right, My Future". In ein paar Jahren möchte ich einmal Hebamme werden und so schwangeren Frauen helfen und für sie sorgen. Das wäre eine schöne Zukunft. Ich wünsche mir, dass andere ebenfalls eine positivere Zukunft für sich selbst sehen können.»

Unser Projekt im Südsudan
Jenty Sepura Gordon